Diese Schulordnung soll das tägliche Zusammenleben aller Beteiligten in der Schule regeln. Sie besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil befasst sich mit organisatorischen Dingen. Der zweite Teil ist für die Schüler gedacht und soll neben den organisatorischen auch pädagogische Hinweise geben.
1. Zeitlicher Ablauf des Schulvormittags
Die Unterrichtsstunden gliedern sich wie folgt:
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ZEITEN |
KLASSEN 1 u. 2 |
KLASSEN 3 u. 4 |
Minuten |
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7 45 – 8 15 |
Förderband |
Förderband |
30 |
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Offener Anfang |
Offener Anfang |
30 |
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7 45 – 8 15 |
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8 15 – 9 00 |
1. Unterrichtsstunde |
1. Unterrichtsstunde |
45 |
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Wechselpause |
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10 |
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9 10 – 9 55 |
2. Unterrichtsstunde |
2. Unterrichtsstunde |
45 |
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9 55 – 10 15 |
Frühstückspause/Spielpause |
20 |
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10 15 – 11 00 |
3. Unterrichtsstunde |
3. Unterrichtsstunde |
45 |
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Wechselpause |
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10 |
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11 10 – 11 55 |
4. Unterrichtsstunde |
4. Unterrichtsstunde |
45 |
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11 55 – 12 06 |
Spielpause |
11 |
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12 06 – 13 00 |
Kl. 1 Betreuung/ Kl. 2 – 2x wöchentlich Unterricht |
5. Unterrichtsstunde |
54 |
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Bus 13 05 |
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05 |
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Während der Zeit des Offenen Anfangs findet ggf. auch Förderunterricht für einige Kinder statt.
Zu Beginn der Pausen verlassen alle Schüler, auch der Ordnungsdienst, die Klassenräume und begeben sich auf den Schulhof.
Die Pause von 09.50 – 10.15 Uhr gliedert sich in eine Frühstückspause, die in der Klasse zusammen mit dem Lehrer verbracht wird und in eine Spielpause auf dem Schulhof.
Die Schüler können Getränke mit zur Schule bringen. Coca-Cola-Getränke sowie Getränke aus Glasflaschen und Dosen sind jedoch nicht erlaubt (Konf. Beschluss vom 10.11.2005).
Bei schlechtem Wetter wird von dem aufsichtführenden Lehrer durch ein nochmaliges Klingelzeichen angezeigt, dass es sich um eine „Regenpause“ handelt. Die Schüler halten sich während dieser Pause im Schulgebäude auf. Durch ein Angebot von Spielen soll versucht werden, den Schülern eine sinnvolle Pausengestaltung zu ermöglichen.
Die übrigen Pausen werden nicht durch ein Klingelzeichen angezeigt und dienen dem Lehrerwechsel.
Das Verlassen des Schulgeländes ist Schülern grundsätzlich nur nach Beendigung ihres Unterrichts erlaub.
2. Mit dem Fahrrad zur Schule
Wegen der erhöhten Unfallgefahr sollen Kinder nicht mit dem Fahrrad zur Schule kommen (Konf. Beschluss vom 11.10.2005).
3. Sachbeschädigung oder Verlust von Wertgegenstände
Beschädigt ein Schüler Eigentum von Mitschülern oder mutwillig Schuleigentum, so übernimmt die Schule keinerlei Haftung. Der Verursacher bzw. seine Erziehungsberechtigten sind ersatzpflichtig.
Gehen Geld oder Wertsachen verloren, so kann auch hierfür von der Schule oder dem Schulträger keine Haftung übernommen werden. Fundsachen sind beim Hausmeister abzugeben.
4. Befreiung vom Unterricht
Kinder können nur in begründeten Fällen vom Unterricht befreit werden. Eine Unterrichtsbefreiung bis zu drei Monaten kann der Schulleiter erteilen. Anträge auf eine Unterrichtsbefreiung sind rechtzeitig und schriftlich einzureichen, bis zu zwei Tagen kann die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer dem Antrag stattgeben. Vor und nach den Ferien dürfen Schüler nur ausnahmsweise in den Fällen beurlaubt werden, in denen eine Versagung des Urlaubs eine persönliche Härte bedeuten würde.
Nach einer Konfirmation oder Kommunion gibt es keine Unterrichtsbefreiung.
5. Befreiung vom Sportunterricht
Kinder, die auf Grund eines schriftlichen Antrags der Eltern oder eines ärztlichen Attestes vom Sport befreit sind, müssen trotzdem in der Turnhalle anwesend sein oder am Unterricht einer anderen Klasse teilnehmen.
6. Entschuldigungen im Krankheitsfall
Ist ein Kind erkrankt, so teilen die Eltern dieses umgehend, spätestens aber am 3. Versäumnistag, der Schule mit. Im Allgemeinen genügt eine mündliche oder fernmündliche Mitteilung. Sollte ein Kind länger dem Unterricht fernbleiben müssen, ist eine schriftliche Benachrichtigung erforderlich.
Teil II
So geht es zu an unserer Schule
1. Morgens vor dem Unterricht
1.1 Morgens um 8.15 Uhr beginnt der Unterricht. Ab 7.45 Uhr hat ein Lehrer Aufsicht.
1.2 Wenn wir den Schulhof betreten, stellen wir unsere Schulranzen neben der
Schultür ab und warten draußen auf die Frühaufsicht. Wir gehen erst ab
7.45 Uhr (nach dem ersten Klingeln) in die Klasse.
1.3 Wir hängen unsere Jacken und Sporttaschen an den Garderobenhaken auf. Heruntergefallene
Sachen heben wir wieder auf, auch wenn sie uns nicht gehören.
1.4 Damit der Tag gut beginnt, begrüßen wir uns freundlich. Zank und Streit am frühen Morgen können den ganzen Tag verderben.
2. In unseren Klassen
2.1. Morgens wie auch nach den Pausen gehen wir sofort auf unsere Plätze und laufen nicht in der
Klasse umher.
2.2 Jeder packt aus, was er für die Stunde braucht und beschäftigt sich leise,
bis der Lehrer kommt.
2.3 In unserem Klassenraum halten wir uns lange auf. Deshalb werfen wir auch
dort Abfälle in die entsprechenden Behälter und nicht auf den Fußboden.
2.4 Am Ende des Schulvormittags stellen wir alle Stühle hoch und räumen die Klassen und unsere Plätze auf. Wir verlassen den Klassenraum erst, wenn nichts mehr auf dem Fußboden liegt.
3. In den Pausen
3.1 Wenn es zu den Pausen klingelt, springen wir nicht auf sondern warten, bis der Lehrer den Unterricht beendet. Alle räumen ihren Tisch auf und frühstücken. Wir ziehen uns der Witterung entsprechend an und gehen auf den Schulhof.
3.2 Die Regenpause wird durch ein zweites Klingeln angezeigt.
3.3 Während der Pause halten wir uns auf dem Schulhof oder bei schlechtem Wetter im Schulgebäude auf. Mit den Spielgeräten gehen wir sorgfältig um, verstecken sie nicht und bringen sie am Ende der Pause wieder an ihren Platz zurück.
3.4 Wir klettern nicht auf der Tischtennisplatte und auf den Tischen mit Bänken herum um Unfälle zu vermeiden.
3.5 Das Schulgebäude betreten wir in den Pausen nur, wenn wir auf die Toilette
müssen oder Spielgeräte holen wollen.
3.6 Vorsicht auf dem Flur! Wir rennen dort nicht, weil wir dabei ausrutschen oder mit anderen zusammenstoßen können.
3.7 In der Pause müssen wir aufeinander Rücksicht nehmen, weil sonst keiner spielen kann.
3.8 Das Schulgelände dürfen wir nicht verlassen.
4. Vor dem Werk- oder Sportunterricht
4.1 Dinge, die wir für den Werk- oder Sportunterricht benötigen (Turnbeutel, Bastelkarton usw.) holen wir erst direkt vor der jeweiligen Stunde aus der Klasse oder vom Garderobenhaken.
4.2 Den Werkraum oder die Turnhalle betreten wir erst nach der Pause, wenn ein Lehrer anwesend ist.
5. Noch einige Tipps für ein vernünftiges Zusammensein
5.1 Wenn mich ein Mitschüler um Mithilfe bittet, helfe ich ihm. Anderen zu
helfen führt zur Freundschaft, Schadenfreude schafft Feinde.
5.2 Ich möchte gern, dass meine Mitschüler nett zu mir sind. Deshalb trete, schlage oder ärgere ich
sie auch nicht. Meinungsverschiedenheiten werden durch Prügeln und Raufen nicht aus der Welt
geschafft. Wir haben eine Sprache, um uns zu verständigen.
5.3 Kraftausdrücke und Schimpfwörter benutzen wir nicht. Sie beleidigen und verletzen andere und
führen zum Streit.
5.4 Alles, was wir in der Schule benutzen (z.B. Tisch, Stuhl, Flur, Pausenraum, Toilette, usw.) gehört uns nicht, sondern ist geliehen. Die Kinder, die mit uns oder nach uns zur Schule gehen, möchten alles ebenso sauber und aufgeräumt vorfinden wie wir.
Alles, was man mutwillig zerstört, muss man natürlich ersetzen.
Unsere Schule ist so freundlich, wie wir sie uns gestalten.
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