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Donnerstag, 17. August 2017

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Die Ausbildung von Feuerwehrleuten in Niedersachsen hat seit Montag einen neuen Ort: Die Akademie für Brand- und Katastrophenschutz hat am Montag an ihrem neuen Standort in Celle-Scheuen ihren Lehrbetrieb aufgenommen.

Innenminister Boris Pistorius (SPD) empfing die ersten 80 Lehrgangsteilnehmer. Die neue Einrichtung war nötig geworden, weil es zuletzt erheblich an Kapazitäten bei Aus- und Fortbildung mangelte. Insbesondere Führungskräfte hatten notwendige Lehrgängen aufgrund fehlender Kapazitäten nicht absolvieren können. Mit der Akademie solle spätestens im kommenden Jahr der tatsächliche Bedarf wieder gedeckt sein. 78,2 Millionen Euro investiert das Land dafür in Celle und dem zweiten Standort in Loy bei Oldenburg.

 

 

Ausbildung soll realitätsnäher werden

 

"Wir haben damit auch auf den stetig gestiegenen Lehrgangsbedarf reagiert, den die Kommunen uns gemeldet haben und das Angebot für niedersächsische Feuerwehren konsequent erhöht", sagte Pistorius. Weitere Gründe für den erhöhten Lehrgangsbedarf seien häufige Personalwechsel bei den Feuerwehren sowie zusätzliche Qualifikationsanforderungen. Neu gebaut werden in Celle ein Internat, ein Technikzentraum sowie eine Lehrleiststelle. "Das Gesamtpaket wird einen nahezu perfekten Rahmen für einen erfolgreichen Lehrbetrieb bieten", sagte Pistorius. Unter anderem solle die Ausbildung so realitätsnaher werden, um wirkungsvoller zu sein und um die Ausbildungsbereitschaft der Ehrenamtlichen zu steigern. Außerdem werde das Übungsmaterial dem Stand der Technik angepasst.

 

 

300 Internatsplätze für Lehrgänge

 

Insgesamt 300 Internatsplätze solle die Landesfeuerwehrschule an beiden Standorten nach dem Ausbau haben. In diesen sollen die ehrenamtlichen Lehrgangsteilnehmer nicht mehr in Mehrbettzimmern untergebracht werden müssen. Außerdem werde in mehr Lehrpersonal investiert. "In diesem Jahr werden acht zusätzliche feuerwehrtechnische Lehrkräfte eingestellt, im kommenden Jahre kommen vier weitere dazu", sagte der Minister. Insgesamt gibt es in Niedersachsen rund 3.300 Ortsfeuerwehren mit knapp 125.000 ehrenamtlichen Mitgliedern, gut elf Prozent davon sind Frauen. Die Feuerwehren mussten 2015 insgesamt zu gut 20.000 Bränden und mehr als 63.000 Fällen von technischer Hilfeleistung ausrücken. Außerdem gab es knapp 12.000 Fehlalarme, unter anderem von Rauchmeldern, deren Installation in Wohnungen zur Pflicht gemacht wurde.

 

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Feuerwehrakademie-in-Celle-nimmt-Betrieb-auf-,feuerwehrschule136.html

 

 

 

 

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