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Donnerstag, 17. August 2017

Hohe

Das Bergdorf Hohe, seit 1973 auch Ortsteil der Gemeinde Hehlen, trug von 822/836 bis 875 bei  den ersten urkundlichen Zeugnissen den Namen Haoga, hieß zwischen 1252 und 1360 Hogen und 1382 to dem Hoghe. Noch um 1907 ist der plattdeutsche Ausdruck „ick gahe na den Haughus“ gebräuchlich. Im September 1986 konnte die 1150-Jahr-Feier mit einem großen Fest begangen werden. Der Ort war und ist auch heute noch landwirtschaftlich geprägt.

Heute zählt Hohe 143 Einwohner.

 

In Hohe sind nachstehende Gewerbebetriebe ansässig:

  • Framke Bedachungen
  • Vierks Garten- und Landschaftsbau

 

Kirche Hohe . © Rainer Kroll

Zu den Besonderheiten in Hohe gehört die Kirche.

Sie ist ein romanischer Bau aus dem 13. Jahrhundert. Sie hat im Laufe der Zeit verschiedene bauliche Veränderungen erfahren. Die ursprünglich kleinen romanischen Fenster wurden 1889 vergrößert zu den jetzt vorhandenen Fenstern. Außerdem wurde der Eingang der Kirche, früher seitlich im Kirchenschiff, in den Turm verlegt, die alten Türen wurden vermauert und die Kirche erhielt den jetzt noch vorhandenen Außenputz.

An der westlichen Turmseite befindet sich ein Stein mit der Jahreszahl 1617. Gewölbeansätze im Turm lassen vermuten, dass der Turm ehemals ähnlich wie das Kirchenschiff mit einem Gewölbe versehen war. 1977 wurde der Putz des Turmes entfernt und der ursprüngliche äußere Zustand wieder hergestellt. 1976/77 wurden umfangreiche Bausicherungsarbeiten an der Kirche durchgeführt. Es wurde nötig, die Standsicherheit der Kirche durch Außenstreben, Betonbalken unterhalb des Fußbodens und Fundamentverstärkungen zu verbessern.

Die Kirche besteht aus einem einzigen Schiff mit östlich angefügtem Altarraum und westlich vorgesetztem Turm. Das Kircheninnere enthält drei Kreuzgewölbe.

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