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Samstag, 17. November 2018

  • Schloss Hehlen Weser
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  • Immanuel Kirche Hehlen
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  • Das blaue Wunder
    Das blaue Wunder

Neben der Einsteiger- und Schülerliga sind die Hehlener Turner auch seit einigen Jahren in der Herbstliga „der Großen“ vertreten.

Als in unserer Kreisstadt das Gerätturnen noch aktiv betrieben wurde, startete Trainer Lienig noch selbst im Holzmindener Team; damals in der Landesliga.
In den Folgejahren entstanden zwischen Hehlener Turnern und anderen Vereinen häufig Turngemeinschaften.
Hehlen ging in der Vergangenheit schon mit Boffzen, Kleefeld aber vor allem gern mit Rinteln an die Geräte. In diesem Jahr standen die Vorzeichen anders. Es sah so aus, als hätte Hehlen allein starten können. Doch dann zogen zwei Turner ihre Bereitschaft, bei der drei Wettkämpfe umfassenden Staffel, zurück. Für Kooperationsgespräche war es zu diesem Zeitpunkt zu spät.
Lienig wollte daraufhin die Beteiligung Hehlens gänzlich streichen. Doch sein verbliebener ältester Turner überzeugte ihn davon, dieses nicht zu tun.
Darauf ließ sich Lienig ein und es wurden drei Nachwuchsturner für die Kürmannschaft fit gemacht, soweit dieses eben möglich war.
Am Ende erfolgte die Meldung mit Jasper Krautzig (2002), Till Krautzig (2003), Niclas Brinkmann (2005), Benjamin Berg (2007), Frederik Zwickert (2007) und Mika Schelenz (2010) für das jahrgangsoffene Ligasystem.
Im Jahr 2017 turnte Hehlen zusammen mit Rinteln sowohl in der Landesklasse und in der Verbandsklasse. Den Rintelnern überließ man die höhere Liga, selbst konzentrierte man sich dann auf einen Start in der Landesklasse. Hier kam man nun zum ersten Wettkampf zusammen und hatte sich gegen die Mitstreiter aus Hannover/Vinnhorst, Hannover/Kleefeld, Braunschweig/Hondelage und einem Team aus Hamburg zu behaupten.
Da war „Tiefstapeln“ angesagt – wir sind dabei, verzichten nicht auf unseren Startplatz und nehmen es gelassen, so die Devise im Vorfeld!“
Startgerät war der Barren. Hehlen turnte in direktem Vergleich mit den Aktiven aus Hamburg. Diese hatten zwei erwachsene Turner und drei Jugendliche am Start, wir Jugendliche und Kinder.
Die Hamburger waren am Barren gut, doch Hehlen auch! Gerade dieses Gerät war das Zittergerät der Hehlener, denn eigentlich war man nur als Duo aufgestellt und die dritte Übung den Jüngsten vorbehalten. Ausgereift war da noch nichts, dazu mussten die Kleinen laut Reglement in der Kür auf 1,80m Höhe turnen, dieses tun sie im Pflichtbereich nicht. Doch mit den beiden höchsten Wertungen von Niclas Brinkmann und Jasper Krautzig, die in diesem Wettkampf überhaupt erzielt wurden, da alles auf den Punkt klappte, konnte kompensiert werden und am Ende war das Gesamtergebnis mit 11,5, 11,6 und 7,1 Punkten gar nicht so schlecht, wie erwartet. Hehlen erreichte am ersten Gerät Platz 3.
Am nächsten Gerät, dem Reck stiegen die Hehlener zuversichtlich ein, denn vier Übungen, von denen nur drei in die Wertung gelangen, waren vorhanden. Alle turnten ihrem Vermögen entsprechend und erhielten dafür ihre berechtigten Punkte. Doch dieses reichte gegenüber der Konkurrenz nicht aus. Anders als erwartet nur Rang 4 am zweiten Gerät. Die Hamburger waren im direkten Vergleich den Hehlenern überlegen. Das selbe Prozedere am Sprungtisch. Nochmals Platz 4. Wieder Hamburg vor Hehlen und noch immer wusste niemand, wie es bei den drei übrigen Mannschaften aussah. Dann wurde das Zwischenergebnis nach drei Geräten mitgeteilt. Hehlen liegt fünf Punkte vor Braunschweig/Hondelage auf Platz 4 von 5 möglichen. Die Hamburger nach 3 Geräten nur 0,75 Punkte vor Hehlen, Kleefeld und Vinnhorst mit mehr als 5 Punkten Vorsprung weit voraus.
Teil 2 des Wettkampfes begann. Die TC-Jahner hatten Trainers „Lieblingsgerät“ das Pauschenpferd zu absolvieren. „Nicht an Punkte zu denken“, so dachte Lienig im Vorfeld und sah den ursprünglich erwarteten 5. Rang und damit der „roten Laterne“ entgegen. Doch seine Jung´s turnten für die Kampfrichter so überzeugend, dass man hier am Ende Platz 2 errang, lediglich die Vinnhorster waren besser als die Hehlener. Vor allem Benjamin Berg, einem der Youngsters der Hehlener war eine Topübung gelungen. Er brachte über 8 Punkte für die Mannschaft ein. Jasper war mit 9,9 Punkten dabei und Niclas mit 10,5 Punkte der mannschaftsbeste am Gerät.
An den Ringen lief es ebenfalls gut für das Hehlener Aufgebot. Mika Schelenz zeigte erstmals eine Kürübung – und diese mit Bravour. 9,2 Punkte. Jasper wurde vom Kampfgericht aus nicht erklärlichen Gründen trotz super Kreuzhang und einer ausgereiften Übung eher abgestraft. Die meisten Punkte des Gesamtwettkampfes gingen hier an Niclas Brinkmann mit 11,95 Punkten. Jasper, der eher eine 12 vor dem Komma stehen hat, erhielt lediglich 11,00 Punkte. Für Hehlen bedeutete das Ergebnis an den Ringen dennoch, einen stolzen Rang 2 zu erhalten.
Ungeahnt dessen, welcher Platzierung man vor Antritt am letzten Gerät stand, traten Lienigs Athleten nun am Boden an. Die Hamburger waren im direkten Vergleich nach Pauschenpferd und Ringe wieder hinter den Hehlenern. Soviel stand nach dem Absolvieren der Übungen fest. Dass Hehlen am Boden sehr gut turnte, ebenfalls. Am Ende auch Platz 1 am Gerät.
Zwischenzeitlich konnte Lienig ermitteln, Hamburg „überturnt“ zu haben, doch was war mit dem Rest. Niemand ahnte am Ende, dass Braunschweig/Hondelage auch nach 6 Geräten auf Platz 5 verblieben ist, Hamburg den Platz der Hehlener nach drei Geräten einnahm und Platz 4 nun nach 6 Geräten erreichte. Dass die Hehlener aber zwischenzeitlich auch die Kleefelder überholte war Überraschung pur. Lediglich Vinnhorst blieb den Hehlenern überlegen.
Zwei Wettkämpfe folgen – die Zuversicht im Hehlener Team ist groß. Warten wir ab.

 

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