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Dienstag, 16. Juli 2019

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Deutliches Ergebnis nach der Stichwahl zum Bürgermeister der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle

Das Ergebnis ist deutlich: Mit 65,16 Prozent der Stimmen wurde Joachim Lienig (SPD) zum neuen hauptamtlichen Bürgermeister der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle gewählt.

 

 

Gegenkandidat Friedrich-Wilhelm Schmidt kam auf 34,84 Prozent. Allerdings war die Wahlbeteiligung mit 37,96 Prozent deutlich niedriger als bei der ersten Wahl vor zwei Wochen, als noch 53 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben.

Erstaunlich dabei: Obwohl also insgesamt weniger Stimmen abgegeben wurden, konnte Joachim Lienig sein Ergebnis in absoluten Zahlen sogar verbessern: Auf ihn entfielen 3294 Stimmen, das sind 199 mehr als noch vor zwei Wochen. Friedrich-Wilhelm Schmidt hingegen büßte 368 Stimmen ein.

„Ich bin erleichtert. Eine Last fällt von meinen Schultern", sagte Joachim Lienig nach Bekanntwerden des Ergebnisses erfreut im Gespräch mit dieser Zeitung. Froh sei er nicht nur über das Ergebnis, sondern auch, dass der lange, harte Wahlkampf endlich ein Ende habe.

„Der Erfolg hat sicherlich viele Kinder", sagte Lienig, der seinen Dank an alle Weggefährten ausspricht. Mit einer genauen Analyse will er sich aber noch etwas Zeit lassen. „Heute feiern wir gemeinsam, ab Montag wird gearbeitet."

Warum es für Friedrich-Wilhelm Schmidt nicht reichte, dafür sieht der unterlegene Kandidat zwei Gründe: einerseits die geringe Wahlbeteiligung, andererseits die deutliche Wahlempfehlung der Grünen. „Die Kampagne hat voll gezogen", sagte Schmidt. Im Gespräch mit dieser Zeitung sagte er weiter, dass er es bedauerlich finde, dass sich der Wahlkampf in erster Linie um Ziegen und Kreisfusion gedreht habe. „Dabei war Auslöser dieser Wahl doch die Samtgemeindefusion. Und die wurde beschlossen, um vor Ort wichtige Probleme zu lösen. Sachthemen wären mir daher wichtiger gewesen."

Dennoch trägt Schmidt die Wahlniederlage mit Fassung. „Dass es kein Selbstläufer wird, war mir von vornherein klar. Als Bürgermeister von Bodenwerder werde ich zukünftig mit Herrn Lienig zusammenarbeiten."

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