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Erneut ist über den Landkreis Holzminden ein heftiges Unwetter mit Starkregen hinweggezogen.

Am stärksten war am Sonntagnachmittag die Ortschaft Hehlen betroffen. Dort lief lehmig braunes Wasser in mehrere Keller, überflutete etliche Straßen und sorgte für einen mehrere Stunden andauernden Feuerwehreinsatz. Gerade als die Ortsfeuerwehr zu einem unter Wasser stehenden Keller gerufen wurde, lief ein erneuter Alarm bei den Einsatzkräften auf. Nun wurde ein Dachstuhlbrand in Bodenwerder gemeldet. So eilten die Brandschützer zunächst nach Bodenwerder, um die dortigen Feuerwehrkräfte zu unterstützen (wir berichteten/siehe auch Bericht auf dieser Seite). Als es die Lage zuließ, wurden die Hehlener Kräfte aus dem Brandeinsatz entlassen.

Nun arbeiteten die Hehlener Einsatzkräfte auch einige Unwettereinsätze in Bodenwerder ab, zeitgleich ging es zurück in den Ortsbereich Hehlen. Dort wurden sie durch die Ortsfeuerwehr Brökeln unterstützt. Besonders schlimm war der Bereich „Am weißen Bach“ betroffen.

In einem breiten Streifen ergoss sich Schlamm und Wasser auf der Straße, floss Richtung „Hauptstraße“. Im Bereich einer Senke stauten sich die Massen und liefen in den Keller einer Reinigungsmittelfirma sowie einer Gaststätte. Aber auch weitere Keller im Ortsbereich waren betroffen. Zusätzlich mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Fahrbahnen der Bundesstraße 83 im Ortsbereich sowie im Abzweigungsbereich der Bundesstraße 240 von Schlamm reinigen. Dabei wurden die Feuerwehrkräfte von mehreren Landwirten sowie von Mitarbeitern des Bauhofes der Gemeinde Hehlen unterstützt. Auch ein Fahrzeug der Ortsfeuerwehr Bodenwerder war zur Unterstützung geschickt worden, als es der Löscheinsatz in Bodenwerder zuließ. Dennoch zogen sich die Arbeiten bis in die Abendstunden hin. Noch immer sind nicht alle Verschlammungen vollständig beseitigt, viele Straßengräben noch mit Schlamm gefüllt. Verkehrsteilnehmer werden deshalb zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Insbesondere bei neuem Starkregen können die betroffenen Bereiche wieder zu Gefahrenquellen werden, da sie die Regenmengen nicht mehr aufnehmen können, beziehungsweise Durchläufe und Kanaleinläufe noch mit Schlamm zugesetzt sind. Auch für die nächsten Tage gelten entsprechende Warnungen für den Bereich des Landkreises Holzminden