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„Man sieht sich" - drei Worte, eine Aussage. Kurt-Ulrich Blomberg (63) hat sich am Wochenende von seiner Gemeinde verabschiedet: mit einem Gartenfest am Samstag und mit seinem letzten Gottesdienst in der Immanuel-Kirche.

 

Einen zufriedenen Eindruck machte der Pastor mit den kurzen weißgrauen Haaren aus Hehlen. Er war 35 Jahre ein verlässlicher K.-U. Blomberg wie auch streitbarer Geistlicher. In Wittingen wurde er geboren, dort geht er wieder hin - zusammen mit seiner Li-Kung. Stimmung wie bei einer ausgelassenen Sommerparty war am Samstag nicht spürbar. Die Lieder getragen, fast traurig, die Reden dankbar. Auch Blomberg blickte zurück, erinnerte an Erreichtes und hob dabei das Ehrenamt als echte „Zukunftsperspektive" besonders hervor. Angesichts sinkender Pastorenstellen würde vor allem den Prädikanten eine immer wichtigere Rolle im kirchlichen Gemeindeleben zukommen, meint er.