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Eltern möchten Kinder-Oper mit Zuschuss unterstützen / Zehn Euro pro Kind für Klassenfahrten

Mit einer nahezu konstanten Anzahl von 78 Mitgliedern – und das bei sinkenden Schülerzahlen – ist der Förderverein der Grundschule Hehlen besser aufgestellt als so manch anderer Förderverein an anderen Schulen. Das bestätigte auch der neue Rektor der Grundschule, Dirk Lienig: „Ich freue mich, dass ich hier in Hehlen nicht die Initiative ergreifen musste, um einen Förderverein ins Leben zu rufen Ich habe im Gegenteil einen gut funktionierenden Verein vorgefunden.“

Kasse schreit nach AusgabenAls Vorsitzender leitete Jens Kohlmeier zum letzten Mal die Jahreshauptversammlung des Fördervereins und erklärte gleich zu Beginn, dass es dem Vorstand nicht leichtgefallen sein, das vorhandene Geld auszugeben. Was er damit meine: Der Verein wägt sehr genau ab, welche Aktionen und Projekte er unterstützt. „Die Kasse schreit nach Ausgaben“, sagt Kassierer Björn Vaupel und bestätigt die gute Kassenlage in Höhe von 4200 Euro. Und Ausgaben wird es dieses Jahr noch geben. So soll die Kinder-Oper mit einem Zuschuss unterstützt werden, deren Kosten in Höhe von 650 Euro von den Eintrittsgeldern getragen werden müssten. „Leider werden die anderen Grundschulen in der Samtgemeinde dieses Mal nicht mit anwesend sein“, bedauerte Lienig. Deshalb soll die Kinder-Oper aber nicht ausfallen, wird in der Versammlung sofort beschlossen. Auch Klassenfahrten wird der Förderverein weiter bezuschussen und statt fünf Euro nun zehn Euro pro Kind dazulegen.

Acht Euro Jahresbeitrag zahlen Mitglieder des Fördervereins – freiwillig mehr ist natürlich jederzeit möglich. Neben der Anschaffung von Spielgeräten soll nächstes Jahr auch wieder die Bücherei unterstützt werden. Dass Baumaßnahmen auf dem Hehlener Schulhof erfolgen müssen, steht nach einer Besichtigung durch Rektor Lienig und dem stellvertretenden Leiter des Bauamts der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle, Hans-Joachim Lott, eindeutig fest.

Das Problem sind allerdings die drei Birken auf dem Schulhof. Nicht nur die Wurzeln, die die Teerdecke aufreißen, sondern auch die Größe der Bäume wird durch herabfallende Äste zur Gefahr. Deshalb gilt: Gefahrenschutz vor Umweltschutz und die Fällung der Bäume scheint unausweichlich. Auch die als sogenannter „Zuckertütenbaum“ bekannte Linde bereitet die gleichen Schwierigkeiten. Hier soll aber laut Schulleiter eine Maßnahme erfolgen, um den Baum auch für zukünftige Einschüler zu erhalten.

Neben einer Satzungsänderung – das Geldwäschegesetz machte dies erforderlich – standen auch Neuwahlen auf dem Programm. Der „alte“ Vorstand hatte vorgesorgt und konnte deshalb der Versammlung entsprechende Kandidaten präsentieren. Einstimmig wurde als Vorsitzende die bisherige Stellvertreterin, Martina Häusler, gewählt. Zweiter Vorsitzender wird Stefan Witte. Schriftführerin Ina Wiemann und Björn Vaupel werden in ihren Ämtern bestätigt. Als neue Revisorin wird Melanie Heinrichs im nächsten Jahr die Kasse prüfen.