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Dienstag, 26. März 2019

Maxim Kowalew Don Kosaken-Chor begeistert in der Hehlener Immanuel-Kirche

 

Es gibt viele Don Kosaken Chöre. Einer von ihnen ist der Maxim Kowalew Don Kosaken-Chor, und der gastierte jetzt in der Hehlener Immanuel-Kirche. Die Sänger in ihrer schlichten schwarzen Kleidung mit braunem Schul­tergurt, Stiefeln und roten Biesen an den Hosen begeisterten die Konzertbesucher mit ihrem 90-minütigen Programm. Während die erste Programm­hälfte sakralen russisch-ortho­doxen Geslängen gewidmet war, überwogen im zweiten Teil rus­sische Volksweisen.

Tschaikowskys „Lobet den Herrn" oder das „Ave Maria" yon Johann Sebastian Bach/Charles Gounod begeis­terten die Besucher genauso wie das bekannte Lied "Ich bete an die Macht der Liebe". Alle Gesangsstücke wurden von den sieben Protagonisten natürlich in russischer Sprache vorgetra­gen. Allerdings konnten auch viele Besucher mit russischen Wurzeln die Texte verstehen. Alle anderen konzentrierten sich auf die Klangfolgen der beiden stimmgewaltigen 1. Tenöre Aliaksandr Lushchyk und Andrej Voranau oder lauschten den sonoren Bässen der restli­chen Sänger unter ihrem Diri­genten Valery Haplichnik.

Und so hatten nicht wenige der Besucher manchmal den Eindruck, Musikinstrumente aus den Stimmen der Don Ko­saken herauszuhören. Das En­semble hatte aber nicht nur einen geschlossenen Chor zu bie­ten. In der zweiten Hälfte des Konzerts kam das russische Knopfakkordeon Bajan von Anatoli Kunitski als Begleitung zum Einsatz.

„Das ist ein Erlebnis der be­sonderen Art"; war Ilona Pilenz begeistert. ?,Man müsse die Mu­sik aber mögen", ergänzte Ehe­mann Burghard. Und das taten die in der Kirche auf drei Ebe­nen verteilten, rund 150 Musikbegeisterten dann auch. Es wurde bei „Eintönig klingt das Glöcklein" mitgesummt und nicht wenige Füße bewegten sich im Takt der Musik.

Seit dem 25. November bis zum 31. Januar gastieren die stimmgewaltigen Don Kasaken des Maxim Kowalew-Ensembles in Deutschland. Jeden Tag haben sie an einem anderen Ort einen Auftritt. „Nur am Mon­tag haben wir frei", berichtet Mikalai Kurshatsou über einen Dolmetscher in der Pause.

Und dann gaben die Sänger der Don Kosaken des Maxim Kowalew Don Kosaken-Chores als Zugabe doch noch ein deut­sches Lied zum Besten: Als Abschiedslied hatten die Sänger „Guten Abend, Gute Nacht" mit im Gepäck und die Kon­zertbesucher zum Mitsingen aufgefordert. So erklang dann das bekannte Lied in der Im­manuel-Kirche mal mit und mal ohne Chor - ein Kunst-und Hörgenuss und für das be­geisterte Konzertpublikum ein­fach nur schön.

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