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  • 1. Am Thie
    1. Am Thie

    Ausgangspunkt für den Rundgang soll der Thie sein.

    Dieser frühere Dorfmittelpunkt diente in alten Zeiten wie nahezu überall im Lande als Versammlungsplatz der Gemeinde, wo insbesondere die gemeinschaftlichen Angelegenheiten beraten wurden.
    Rechts am Bildrand das ehemalige Gemeindebackhaus.

  • 2. Erntekrone
    2. Erntekrone

    In der Zeit des "Dritten Reiches" wurde am Erntedankfest zur Feier des Tages auf der Thiemitte eine Erntekrone aufgestellt.

    Im Hintergrund die alte Pfarrscheune mit dem 1839 angebauten Spritzenhaus.

    Die Scheune ist 1664 von den beiden Ortschaften Daspe und Hehlen errichtet worden.

    Obwohl schon 1750 von ihr berichtet worden war, daß sie ein altes schlechtes und baufälliges Gebäude sei, hat sie alle Wirren der Zeit überstanden und wurde erst 1948/49 abgebrochen.

  • 3. Feuerwehrgerätehaus
    3. Feuerwehrgerätehaus

    An Stelle der Pfarrscheune wurde 1949 seitens der Kirchengemeinde und der politischen Gemeinde als Gemeinschaftsbaumaßnahme das heutige Feuerwehrgerätehaus gebaut, dessen obere Stockwerke den evangelischen Kindergarten aufnahmen.

    Jetzt wird das Gebäude ausschließlich durch die Feuerwehr genutzt, die es modernisiert, umgebaut und zum Pfarrhof hin erweitert hat.

    1999 wurde der obere Teil des nicht mehr für Feuerwehrzwecke benötigten Schlauchturmes abgetragen.

  • 4. Die Wehr 1949
    4. Die Wehr 1949

    Die Fertigstellung und Einweihung des Gebäudes erfolgte 1949.

    Wir sehen hier einen Teil der Wehr in ihren damaligen Dienstuniformen anläßlich der Einweihungsfeierlichkeiten.

    Für Hehlen war die Einweihung dieses ersten größeren Neubaues nach dem 2. Weltkrieg ein bedeutendes Ereignis.

  • 5. Einweihung Feuerwehrhaus
    5. Einweihung Feuerwehrhaus

    Pastor Wrede weiht das neue Feuerwehrhaus mit Kindergarten ein.

  • 6. Kindergarten
    6. Kindergarten

    Eine der ersten Kindergartengruppen auf dem Spielplatz vor dem neuen Zuhause.

  • 7. Kindergarten
    7. Kindergarten

    Eine weitere Kindergarten-Gruppe auf dem Spielplatz des neuen Kindergartens.

  • 8. Löschfahrzeug
    8. Löschfahrzeug

    Sonderlöschfahrzeug LSF vor dem neuen Gerätehaus.
    Das Fahrzeug wurde 1980 ausgemustert und an die Wehr Hunzen übergeben.

  • 9. Kirche
    9. Kirche

    Markanter Punkt auf dem Thie ist seit mehr als 300 Jahren unsere barocke Immanuel-Kirche, die in den Jahren 1697 bis 1699 entstanden ist und zwar auf einem Platz, wo es bereits eine Vorgängerin gegeben hat.

    Dieser Zentralbau gehörte damals zu den interessantesten Versuchen protestantischer Kirchenbaukunst und hat somit auch baugeschichtlich eine besondere Bedeutung.

    Der Entwurf für die Kirche stammt von dem herzoglich-braunschweigischen Landesbaumeister Hermann Korb (1656-1735).

  • 10. Kirche
    10. Kirche

    Zugang zur Kirche vom Thie aus.

  • 11. Kirche
    11. Kirche

    Im Innern hat die Immanuel-Kirche besonders in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg mancherlei Veränderungen erfahren.

    In den Jahren 1974/75 ist sie umfassend renoviert worden.

    Die Innenansicht stammt aus der Zeit davor. Der hier noch zu sehende Altar wurde durch einen neuen ersetzt. Oberhalb der Kanzel befand sich eine alte Orgel aus dem Jahre 1861. Sie hat ihren Dienst bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts getan. Dann wurde sie ausgebaut und durch die jetzige ersetzt.

    Es ist die dritte Orgel. Am 13. Mai 1979 erklang sie in einem Gottesdienst zum ersten Mal.

  • 12. Kirche
    12. Kirche

    1951 erhielt die Kirche zwei neue Glocken aus Stahl in Ergänzung der alten aus dem Jahre 1753 stammenden Bronzeglocke.

    Gleichzeitig wurde ein elektrisches Läutewerk installiert.

    Zum ersten Male elektrisch erklangen alle drei Glocken gemeinsam am Heiligen Abend 1951.

  • 13. Kirchenglocke
    13. Kirchenglocke

    Die erste Glocke schwebt nach oben.

    Bei solchen besonderen dörflichen Anlässen mit dabei war stets Stellmachermeister Karl Reese, das ist der kräftige Herr mit Schirmmütze und der einen Teil von Wichmanns Mühle verdeckt.

  • 14. Kirchplatz
    14. Kirchplatz

    Die altehrwürdige Kastanie, die am Aufgang vom Thie zum Kirchplatz stand, wurde in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts von einem starken Sturm gefällt und beschädigte dabei den Dachstuhl des heutigen Kantorhauses erheblich.

  • 15. Pfarrhaus
    15. Pfarrhaus

    Das Pfarrhaus ist im Jahre 1711 als reines Fachwerkgebäude errichtet worden.

    Es steht an der Stelle, wo bereits ein Vorgängerhaus gestanden haben soll.

    Beim Neubau mitbenutzt worden sein soll jedenfalls der sich unter dem heutigen Hause befindliche Gewölbekeller.

  • 16. Pfarrscheune
    16. Pfarrscheune

    Der Pfarrer war in früheren Zeiten gleichzeitg Landwirt und benötigte für diesen 2. Beruf entsprechende Gebäude.

    Neben der Pfarrscheune gehörte zur Pfarre Hehlen dieses Viehhaus.

    Es wurde bis 1983 genutzt. Dann erfolgte sein Abbruch.

  • 17. Kantorhaus
    17. Kantorhaus

    Das heutige Kantorhaus stammt aus dem Jahre 1685 und war das erste Schulgebäude in Hehlen. Als solches hat es bis 1871 gedient.

    Das Haus steht auf einem kleinen Grundstück, so dass wenig Hofraum zur Verfügung stand und nur ein kleiner Küchen-und Pflanzgarten vorhanden war.

    Bis in die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Haus für Lehrerdienstwohnungen genutzt.

  • 18. Gemeindebackhaus
    18. Gemeindebackhaus

    Auf dem Thie befand sich auch das Gemeindebackhaus, auf das insbesondere diejenigen Dorfbewohner angewiesen waren, die auf ihrer Hofstelle über kein eigenes Backhaus oder über eine eigene Backmöglichkeit verfügten.

    Für sie wurde hier Brot und vielleicht auch schon Kuchen hergestellt.

  • 19. Haus Gille
    19. Haus Gille

    Gleich nebenan steht der 1697 erbaute Kothof, aus dem später dieses Wohn-und Geschäftshaus entstanden ist.

    Zuletzt betrieb Carl Gille in dem Haus einen Lebensmittelladen.

  • 20. Drei alte Meister
    20. Drei alte Meister

    Diese drei alten Meister sorgten mit dafür, dass die Dorfbewohner auch möglichst immer etwas zu essen hatten und satt wurden.
    In der Mitte sehen wir Müllermeister Wichmann, der in seiner Mühle das Korn zu Mehl mahlte, das dann von dem Herrn rechts im Bilde, es ist Bäckermeister Büchse, zu Brot verarbeitet wurde. Links sehen wir Schlachtermeister August Warmbold; er sorgte dafür, dass das Brot schließlich auch ordentlich belegt werden konnte.

  • 21. Bergweg
    21. Bergweg

    In einer ehemaligen Brinksitzerstelle aus dem Jahre 1734 wurde 1836 der Tischlermeisterbetrieb Helms eingerichtet. Hier sehen wir noch den ursprünglichen Hauszugang vom heutigen Bergweg aus. Er wurde später bei einem durchgeführten Gesamtumbau des Hauses an die Brökelner Straße verlegt.

  • 22. Bergweg
    22. Bergweg

    Hinter dem Anwesen Helms befand sich früher ein 9,27 ha großer Halbmeierhof.

    Das alte ursprüngliche Fachwerkhaus ist rundum erneuert worden und steht heute im Eigentum der Famile Eikenberg.

  • 23. Brökelner Straße
    23. Brökelner Straße

    Vom Thie aus machen wir einen Abstecher in die heutige Brökelner Straße. Früher hieß diese Straße "In der Daspe".
    Ihre Bezeichnung ist vielleicht darauf zuückzuführen, dass sie vor langer Zeit im tiefer gelegenen Daspebach verlaufen sein soll.
    An der Brökelner Straße befanden sich mehrere Brinksitzerstellen.
    Charakteristisch war ein kleines Haus, die Brinkkate, mit Hofraum und Gartenland.

  • 24. V.f.R. Hehlen
    24. V.f.R. Hehlen

    1929 wurde der V.f.R. Hehlen gegründet. Ein erster Sportplatz entstand an der Brökelner Straße, die teilweise als Bestandteil der Spielfläche mitbenutzt wurde.
    Das Foto zeigt den Nachwuchs auf dem ersten Sportplatz.

  • 25. Kriegerdenkmal
    25. Kriegerdenkmal

    An der Brökelner Straße am Ortsausgang steht unser Kriegerdenkmal.
    Es im Jahre 1926 errichtet und am 1. August 1926 feierlich eingeweiht worden.

  • 26. Blick vom Thie in die Mühlenstraße
    26. Blick vom Thie in die Mühlenstraße

    Vor uns sehen wir einen im Jahre 1739 errichteten Kothof. Rechts daneben die ehemalige Brinksitzerstelle Nr. 56. Sie ist 1642 errichtet worden und wurde 1964 abgerissen.

  • 27. Obere Mahlmühle
    27. Obere Mahlmühle

    In Hehlen gab es seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zwei mit Wasserkraft betriebene gräfliche Mahlmühlen.
    Beide gelangten durch Verkauf um 1920 in Privathand und wurden erst nach dem Zweiten Weltkrieg stillgelegt.
    Dieses Foto zeigt die obere Mahlmühle um 1907/1908 mit der damaligen Betreiberfamilie Brockmann.

  • 28. Alte Schulstraße
    28. Alte Schulstraße

    Ins Auge fällt der 1681 erbaute ehemalige Kothof Nr.80. Auf dieser Hofstelle entstand später die Schmiede Lindhorst. Heutiger Eigentümer ist Manfred Meyer. Die alte Schmiede, ganz rechts im Bild, ist durch einem auf dem Pfarrgrundstück stehenden Baum verdeckt und daher leider nicht zu erkennen. Sie ist nicht mehr vorhanden. An dieser Stelle steht jetzt ein Wohn- und Geschäftshaus.

  • 29. Ehemalige Schule
    29. Ehemalige Schule

    Markantestes Gebäude in der "Alten Schulstraße" ist die ehemalige, 1871 erbaute Schule.
    Generationen von Schülern wurde hier bis 1959 das ABC und das Einmaleins als Grundlage für das spätere Wissen vermittelt.
    Heute beherbergt das Gebäude die Gemeindeverwaltung, die Gemeindebücherei und einige Wohnungen.

  • 30. Alte Schulstraße
    30. Alte Schulstraße

    Die "Alte Schulstraße" vor ihrem großzügigen Ausbau.

    Links sehen wir noch üppige Linden. die auf dem alten Schulhof vor der heutigen Gemeindeverwaltung gestanden haben

  • 31. Alte Schulstraße
    31. Alte Schulstraße

    Einmündungsbereich der "Alten Schulstraße" in die Hauptstraße.
    Die Gebäude auf der linken Seite waren ursprünglich Brinksitzerstellen. Das untere Gebäude mit dem straßenseitigen Giebel ist in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts abgebrochen worden. Das Grundstück gehört heute mit zum Textilhaus Günther. Das Gebäude im Hintergrund mit den größeren Fenstern diente lange Zeit als Geschäftshaus. Wilhelm Settemeier verkaufte hier Lebensmittel, Spirituosen und auch Flaschenbier. Später wurde es eine Drogerie mit Fotoabteilung der Familie Pohl.

  • 32. Kalkwerk Hehlen
    32. Kalkwerk Hehlen

    Das heutige Kalkwerk Hehlen am Westausgang unseres Dorfes ist 1905 ursprünglich als Mergelgrube gegründet worden.

    Die Verkehrslage unmittelbar an der Bundesstraße 83, der Eisenbahn und der Weser war für die wirtschaftliche Entwicklung stets äußerst günstig.

    Bemerkenswert ist die Tatsache, dass das Werk bald nach seiner Gründung bis zu 130 Arbeiter beschäftigte.

  • 33. Bundesstraße 83
    33. Bundesstraße 83

    Als diese Aufnahme im Bereich des Kalkwerkes entstand, ging es auf der Bundesstraße 83 noch gemütlich zu.
    Der Autoverkehr war sehr gering.
    Fuß- und Radwege waren noch nicht vorhanden.
    Zum Spazierengehen und Wandern mußte man die Fahrbahn benutzen.

  • 34. Hauptstraße
    34. Hauptstraße

    Ein Blick in die neuere Zeit der Hauptstraße vom alten Friedhof aus in Richtung Ortsausgang Hameln.

    Vor diesem im Jahre 1927 errichteten und im Eigentum der Familie Bartels stehenden Wohnhaus wurde bis Mitte der 50er Jahre des 20.Jahrhunderts eine Bürgersteigtankstelle betrieben.

    Die Benzinverkaufsstellen wurden erforderlich und intersessant, als sich der Kraftfahrzeugbestand in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts sprunghaft steigerte.

  • 35. Gasthaus Kühne an der Hauptstraße
    35. Gasthaus Kühne an der Hauptstraße

    Seit alters her durchzog die Haupstraße unser Dorf.

    Bis Ende des 19. Jahrhunderts war dieser Straßenzug allerdings lediglich zwischen altem Friedhof und Einmündungsbereich der heutigen Schulstraße bebaut.
    Den Anfang der Bebauung bildete das Gasthaus Kühne auf der rechten Bildseite,
    1810 vom Grafen von der Schulenburg erbaut. 1890 hat es Carl Kühne käuflich erworben.

  • 36. Haus Sagebiel
    36. Haus Sagebiel

    Ein 1736 erbauter ehemaliger Kothof neben dem alten Friedhof.
    Heute steht diese Stelle im Eigentum der Familie Sagebiel. In diesem Haus betrieben Richard Sagebiel und später sein Sohn Karl ein Malergeschäft bis weit in die Jahre nach dem 2. Weltkrieg hinein.

  • 37. Grundstück von Brill
    37. Grundstück von Brill

    Im Einmündungsbereich der Mühlenstraße in die Hauptstraße befand sich der 1719 errichtete Kothof Nr. 32.
    Der Gebäudekomplex ist 1977 abgebrochen worden.
    In einem Wohnhausanbau wurde nach dem 2. Weltkrieg ein kleiner Laden betrieben.

  • 38. ehemalige Hofstelle Nr. 31
    38. ehemalige Hofstelle Nr. 31

    1697 errichteter Kothof.
    Das Gebäude ist vor Jahren restauriert und umgebaut worden.
    In den Nachkriegsjahren wurde im Erdgeschoß des Hauses ein Friseurgeschäft betrieben.

  • 39. Hof Reese/Böker
    39. Hof Reese/Böker

    Dieser Halbmeierhof wurde Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut.
    Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1929.
    Inzwischen ist das Wohnhaus vollständig umgebaut worden.
    Überliefert ist noch der Hausspruch über dem ehemaligen Eingang:
    Wir bauen alle Fest und sind hier nur fremde Gest. Und da wir sollen ewig sein, da bauen wir gar selten ein.

  • 40. Kothof Nr. 30
    40. Kothof Nr. 30

    1698 errichtete Hofstelle. Diese Aufnahme ist 1983 entstanden.
    Inzwischen ist das Wohnhaus vom neuen Eigentümer Reinhard Kursawe abgebrochen worden.

  • 41. Haus Kursawe
    41. Haus Kursawe

    Ursprünglich im Jahre 1839 als Kothof errichtet, später bis 1907 Wohn-und Geschäftshaus des jüdischen Viehhändlers Josef Friedenreich; danach Verkauf an Gustav Wichmann (Getreidegeschäft) - aus dieser Zeit stammt die Aufnahme -.

    Durch Erbfall gelangte das Grundstück mit Wohnhaus an Familie Wolter in Daspe; heute Wohn-und Betriebsgrundstück der Familie Kursawe.

  • 42. Gasthaus Hoffmeister
    42. Gasthaus Hoffmeister

    Die Stelle war ursprünglich ein 1728 errichteter Kothof. Später erfolgte eine Umwandlung in Gaststätte und Zimmerei.
    Am 1. Januar 1936 eröffnete Hermann Hoffmeister sen. eine Gärtnerei.
    In einem Teil des Haises war für einen längeren Zeitraum die hiesige Poststelle untergebracht.

  • 43. Blick in die Hauptstraße
    43. Blick in die Hauptstraße

    Ein Bick von der Straße "An der Fähre" in die Hauptstraße vor dem großen Ausbau mit Teilverlegung der Bundesstraße 83.
    Die beiden vor dem Gasthaus Hoffmeister stehenden Gebäude mußten dem Straßenbau weichen.

  • 44. Untere Mahlmühle
    44. Untere Mahlmühle

    Neben der oberen besaß das gräfliche Haus auch die untere Mahlmühle, die hier gezeigt wird.
    In ihr betreibt heute Bernd Fricke ein Antiquitätengeschäft.

  • 45. Hauptstraße
    45. Hauptstraße

    Die Hauptstraße an der Abzweigung zur Fähre im Jahe 1908.

  • 46. Spar- und Darlehnskasse
    46. Spar- und Darlehnskasse

    Im unmittelbaren Einmündungsbereich der "Alten Schulstraße" in die Hauptstraße stand bis 1973 dieses stattliche Haus. Die ursprüngliche Brinksitzerstelle aus dem Jahre 1638 wurde 1903 abgebrochen und durch diesen Neubau ersetzt.
    Heute steht an dieser Stelle das Textilhaus Günther. In dem rechten Gebäudeteil hatte lange Zeit die damalige 1893 gegründete Spar-und Darlehnskasse Hehlen ihren Sitz.

  • 47. Hof Huchthausen / Lutter
    47. Hof Huchthausen / Lutter

    Ein 1798 erbauter Halbmeierhof. Von dem großzügigen Wohnhaus mit dem schönen Vorgarten sehen wir allerdings nur ein Teilstück.

  • 48. Textilhaus Seemann
    48. Textilhaus Seemann

    Einen Verkehrsengpass stellte das ehemalige Textilhaus Seemann an der Einmündung der Poststaße in die Bundesstraße dar.

    Das Geschäftshaus musste daher dem Straßenbau weichen.

    Bis 1938 gehörte es dem jüdischen Mitbürger David Bach, der es im Oktober des gleichen Jahres an Hans Seemann verkaufte.

  • 49. Teilstück von Hehlen aus der Luft
    49. Teilstück von Hehlen aus der Luft

    Mit einer Brinksitzersteller, links am Bildrand, endete früher die Bebauung auf der rechten Seite in Richtung Bodenwerder entlang der Hauptstraße. In dieser Hofstelle wurde später ein Gasthof eingerichtet mit einem schönen Kaffee- und Biergarten davor, der bis an die heutige Schulstraße heranreichte.
    Das gesamte Anwesen wurde 1970 abgebrochen. Heute steht an dieser Stelle das Bankgebäude der Volksbank Weserbergland.

  • 50. Gasthof Böker
    50. Gasthof Böker

    Gasthof Böker, der 1970 abgebrochen wurde. Letzter Pächter war August Biermann.

  • 51. Hauptstraße
    51. Hauptstraße

    Die Bundesstraße 83 vor ihrem Ausbau. In der Bildmitte das Wohn- und Betriebsgrundstück von Friedrich Struck, wo eine Werkstatt für Motor- und Fahrräder eingerichtet war.
    Am linken Bildrand das Fuhrgeschäft Dröge.

  • 52. Gutsarbeiter
    52. Gutsarbeiter

    Gutsarbeiterfamilien vor den von Graf Werner von der Schulenburg gebauten Wohnungen

  • 53. Haus Jonas
    53. Haus Jonas

    Blick auf das ehemalige Sägewerk Müller am Ortsausgang in Richtung Bodenwerder. Heute wohnen dort die Familien Jonas.

  • 54. Heller-Leder
    54. Heller-Leder

    Im Jahre 1920 gründeten Julius und Emil Heller die Braunschweigischen Lederwerke J. u. E. Heller.
    Heute kann die Firma Heller-Leder auf eine über 80-jährige Gerbertradition zurückblicken und befindet sich in der 4. Generation in Familienbesitz, repräsentiert durch den Inhaber und Geschäftsführer Herrn Thomas Strebost.
    Das Foto zeigt das Firmengebäude vor den Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen.

  • 55. Cafe árte
    55. Cafe árte

    In diesem Haus im Einmündungsbereich der Straße "Im Hagen" in die Hauptstraße war Hehlens erste Postagentur untergebracht. Jetzt befindet sich in dem restaurierten Gebäude das Cafe von Maren Bunte.

  • 56. Gasthof Wesertal
    56. Gasthof Wesertal

    Der Gasthof Wesertal lag am Brönenberg, hatte aber auch einen Treppenaufgang von der Hauptstraße.

  • 57. Straße Brönenberg
    57. Straße Brönenberg

    Brinksitzerfamilie vor ihrer Stelle auf dem Brönenberg.

  • 58. Straße Brönenberg
    58. Straße Brönenberg

    Ein Blick in die Straße Brönenberg, wo es früher ausschließlich Brinksitzerstellen gab.

  • 59. Brönenberg
    59. Brönenberg

    Eine weitere Brinksitzerstelle auf dem Brönenberg.

  • 60. Landesstraße 586
    60. Landesstraße 586

    Ein Blick in die nach Ottenstein führende Landesstraße 586 mit ehemaligen Anbauerstellen.

  • 61. Straße
    61. Straße "Im Hagen"

    Ein weiterer Blick in die Straße "Im Hagen".

  • 62. Straße
    62. Straße "An der Fähre"

    Wir blicken von der Straße "An der Fähre" in Richtung Hauptstraße.

    Der Bachlauf im Vordergrund ist heute mit Mauern eingefaßt.

    Durch die Verlegung der Bundesstraße 83 hat sich das Ortsbild in diesem Bereich wesentlich verändert.

  • 63.
    63. "An der Fähre"

    Ehemaliger Kothof, der 1864 von Werner Graf von der Schulenburg errichtet worden ist.
    1908 wurde die Hofstelle von Maurermeister Hugo Böker gekauft und in ein Baugeschäft umgewandelt.

  • 64. Straße
    64. Straße "An der Fähre"

    In diesem 1734 erbauten Kothof wurde später seitens der Familie von Brill eine Werkstatt mit Schmiede eingerichtet.
    Das Wohnhaus diente im Erdgeschoß einst als Laden für Werkzeuge und Haushaltswaren.
    Bekannt wurde dieses Geschäft unter der Firmierung "Weser-Magazin".

  • 65. Papiermühle
    65. Papiermühle

    Die Straße "An der Fähre" führt zur 2004 fertig gestellten Weserbrücke.

    An dieser Straße steht die ehemalige Papiermühle. In diesem Gebäude, das zu den ältesten Bauten unserer Gemeinde zählt hat der Verein für Heimatpflege und Regionalgeschichte Hehlen e.V. eine Heimatstube eingerichtet.

  • 66. Gerberfahrt
    66. Gerberfahrt

    Die Gerberfahrt, hier vor ihrem Ausbau, erinnert an die Zeit des Gerbereiwesens. Schon 1891 bestand in Hehlen eine größere Lederfabrik, die 1909 stillgelegt wurde.
    Im Hintergrund sehen wir den im Jahre 1766 errichteten Vollmeierhof Nr. 7.
    Die inzwischen abgebrochene Scheune links im Bild gehörte zum Halbmeierhof Huchthausen.

  • 67. Poststraße
    67. Poststraße

    Die heutige Poststraße war früher das, was man eine Sackgasse nennt.
    Sie endete vor einem 1719 errichteten Halbmeierhof.
    Ein Teil des Hofgrundstücks steht heute im Eigentum von Bernd Schütte. Auf diesem Foto sehen wir das 1796 erbaute ehemalige Hirtenhaus.

  • 68. Schloß
    68. Schloß

    In fünfjähriger Bauzeit von 1579 bis 1584 ist das Schloß von Fritz von der Schulenburg und seiner Ehefrau Ilse von Saldern errichtet worden.

    Die von Wassergräben umgebene vierflügelige quadratische Anlage entstand in drei Geschossen mit hohem Satteldach, zwei runden Außentürmen mit schönen Hauben und zwei Ecktürmen im Hof.

  • 69. Schloß
    69. Schloß

    Die jetzige Einfahrt in den Wirtschaftshof wird eingefaßt von Pfeilern aus Sandsteinquadern mit Wappenaufsätzen, der jeder als Hälfte eines Ehewappens gedacht ist.
    Oben auf dem Giebel eines Wirtschaftsgebäudes trohnt ein aus Stein gehauener Löwe, der ursprünglich auf dem Herzog-Wilhelm-Denkmal auf dem Weinberg in Rühle seinen Platz erhalten sollte.
    Es hatte dann aber Querelen gegeben, so daß er nun in Hehlen Wache hält.

  • 70. Schloß
    70. Schloß

    An der Einfahrt von der Schloßstraße zum Schloßhof stand früher dieses Torhaus, das teilweise mit schönem und aufwendigem Fachwerk versehen war.

  • 71. Freitreppe am Schloß
    71. Freitreppe am Schloß

    Die Freitreppe, die vom Rittersaal in den Park führt, war ursprünglich nicht vorhanden.
    Sie ist erst im 19. Jahrhundert zur Zeit von Graf Werner von der Schulenburg errichtet worden.

  • 72. Rittersaal im Schloß
    72. Rittersaal im Schloß

    Ein Blick in den Rittersaal. Er füllt die beiden oberen Geschosse des Nordwestflügels aus und ist erst 1887 anstelle kleinerer Räume eingebaut worden.

  • 73. Schloß
    73. Schloß

    ein weiterer Blick in den Rittersaal. Er war einst mit vielen Kunstwerken, u.a. mit Ölbildern, auf denen Familienangehörige zu sehen waren, ausgestattet.

  • 74. Blick auf Daspe
    74. Blick auf Daspe

    Durch die Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1973 wurde das rechtsseitig der Weser liegende Daspe mit der Gemeinde Hehlen vereint.

    Der Ort ist schon sehr alt. In einer Karte aus dem Jahre 1000 n. Chr. wird er bereits als germanische Siedlung im Thilithi-Gau verzeichnet.

    Aus Drespen über Drespe und Derspe ist schließlich Daspe geworden.

  • 75. Daspe
    75. Daspe

    Die haufenförmige Dorfanage war immer landwirtschaftlich geprägt.

    Nach der Generallandvermessung im Jahre 1771 umfasste das Dasper Gemeindegebiet 861 Morgen Acker, aufgeteilt in 7 Vollmeier, 11 Köter und 3 Brinksitzer.

    Dieses Foto zeigt einen Blick auf die Höfe Zeddies links und Hartmann rechts.

  • 76. Gasthaus Wolter
    76. Gasthaus Wolter

    Ehemaliges Gasthaus Wolter mit Poststelle war einstiger Dorfmittelpunkt.

  • 77. Schützenverein Daspe-Hehlen
    77. Schützenverein Daspe-Hehlen

    Der 1927 gegründete Schützenverein Daspe-Hehlen e.V. hat auf dem Weinberg oberhalb der Weser seine Schießsportanlage und sein Zuhause.
    Diese Aufnahme ist 1932 vor dem Vereinsheim entstanden.

  • 78. Hochwasser
    78. Hochwasser

    Dir Einwohner von Daspe hatten und haben immer wieder unter Überschwemmungen zu leiden, wenn die Weser nach langanhaltenden Regenfällen oder während der Schneeschmelze im Frühjahr über ihre Ufer tritt, wie hier 1946.

  • 79. Eis auf der Weser
    79. Eis auf der Weser

    Auch nach dem Zweiten Weltkrieg gab es noch Zeiten, in denen die Weser zugefroren war.

  • 80. Weserbogen
    80. Weserbogen

    Blick vom Dasper Weinberg weseraufwärts.
    Versuche, am Berghang Wein anzubauen, wurden nach kurzer Zeit wieder aufgegeben.
    Auch Zeiten in denen Schleppzüge auf der Weser zu sehen waren, sind längst vorbei.

  • 81. Fähre
    81. Fähre

    Zu Anfang des 19. Jahrhunderts gab es in Hehlen 2 Fähren: die obere Gutsfähre und die mit ihr konkurrierende untere.

    1821 kaufte Graf von der Schulenburg die untere Fähre, ließ sie eingehen und verlegte die obere an die untere Fährstelle.

    1882 wurde die Fähre dann an Grundbesitzer in Daspe verkauft.

  • 82. Brökeln
    82. Brökeln

    uch Brökeln gehört seit 1973 zur Gemeinde Hehlen.
    Diese Ansicht ist 1952 entstanden und zeigt Brökeln noch ohne die nördlich der Dorfanlage entstandene Siedlung.

  • 83. Blick auf Brökeln
    83. Blick auf Brökeln

    Blick auf Brökeln mit Hohe im Hintergrund.
    Unten links der alte Dorfteich mit dem ehemaligen Gasthaus und Kolonialwarenladen Siever.

  • 84. Dorfteich
    84. Dorfteich

    Partie an dem inzwischen zugeschütteten Dorfteich mit dem Hof Keuneke am linken Bildrand.
    Hinter dem Baum versteckt das Anwesen Lücke und am rechten Bildrand das Wohnhaus von Wilhelm Wittschiebe.

  • 85. Hof Runne
    85. Hof Runne

    Der Hof von Albert Runne mit dem zwischenzeitlich abgebrochenen Wohnhaus.

  • 86.Hof Oerke
    86.Hof Oerke

    Der ehemalige Hof Oerke, heute im Eigentum der Familie Heinrich.
    Der kleine Vorbau ist heute nicht mehr vorhanden.

  • 87. Hofstelle Henke
    87. Hofstelle Henke

    Das Wohnhaus steht noch, die beiden Anbauten sind allerdings nicht mehr vorhanden.

  • 88. Ernestinental
    88. Ernestinental

    1771 gab es drei Ackerhöfe mit zusammen 208 Morgen Acker, die zu einer Schulenburgischen Meierei zusammengezogen waren.
    Aus ihr war das Hehlensche Gutsvorwerk Ernestinental entstanden. Es liegt auf der Flur von Brökeln, jedoch weitab zwischen Hohe und Ottenstein.
    Den Namen des Vorwerks hatte Graf von der Schulenburg zu Ehren seiner Gemahlin Ernestine gewählt.
    Das ursprüngliche Fachwerkgebäude ist 1889 zu einem Massivhaus umgebaut worden.

  • 89. Bergdorf Hohe
    89. Bergdorf Hohe

    Das Bergdorf Hohe ist seit 1973 Ortsteil der Gemeinde Hehlen.
    Im Jahr 1986 konnte die 1150-Jahr-Feier mit einem großen Fest begangen werden.
    Der Ort ist auch heute noch landwirtschaftlich geprägt.

  • 90. Kirche Hohe
    90. Kirche Hohe

    Zu den Besonderheiten in Hohe gehört die Kirche. Sie ist ein romanischer Bau aus dem 13. Jahrhundert und besteht aus einem einzigen Schiff mit östich angefügtem Altarraum und westlich vorgesetztem Turm.
    Ältestes Ausstattungsstück ist ein 1000 Jahre alter romanischer Taufstein.

  • 91. Schulgebäude Hohe
    91. Schulgebäude Hohe

    Das Schulgebäude wurde 1878 erbaut.
    Es steht auf dem gleichen Platz wie ein vorheriges, das ein strohgedecktes Dach hatte.
    Die Hoher Volksschule schloss 1973 ihre Pforten.
    Später war hier der Kinderspielkreis untergebracht.

  • 92. Gasthof Beddig
    92. Gasthof Beddig

    Der Gasthof Beddig, früher Böker, lud nicht nur zu einem gutem Glas Bier ein, sondern hat auch unzählige Veranstaltungen der verschiedensten Art erlebt.
    Er war lange Zeit gesellschaftlicher Mittelpunkt von Hohe.

  • 93. Dorfpumpe
    93. Dorfpumpe

    Früher mußten die Dorfbewohner von Brökeln und Hohe ihr Wasser für den Haushalt und für die Versorgung des Viehs von einigen Dorfpumpen holen und mittels der "Schanne" manchmal 100 bis 200 Meter weit, oft auch noch bergan, tragen. Ab 1937 gab es dann eine Erleichterung.
    In diesem Jahr wurde für beide Orte die zentrale Wasserversorgung fertiggestellt.

 

 

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