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Montag, 21. Oktober 2019

PSL seit April in Hehlen ansässig / Dekoration von Glas- und Kunststoffbehältnisse für die Industrie

Hehlen (dy). „Wir machen ihre Produkte zum Blickfang im Regal" - so die Firmenphilosophie der Firma PSL (Packmittel, Service, Logistik), die seit April in Hehlen im Mastenweg 1 (Sandfeld) ansässig ist.

 

PSL-Sortiment (Auszug)Flaschen, Glas- und Kunststoff- behältnisse werden in dem Unternehmen veredelt und gehen dann von Hehlen aus in die Abfüllbetriebe. So sind beispielsweise in England die Flaschen mit Likör oder in Russland mit Wodka gefüllt in den Regalen zu finden. Aber auch in den Regalen regionaler Lebensmittelgeschäfte stehen von PSL veredelte Flaschen. Vor dem Umzug nach Hehlen war das Unternehmen 12 Jahre lang in Stadtoldendorf ansässig. Das dortige Gelände wurde zu klein, bot keine Erweiterungs- möglichkeiten, und so fiel die Wahl bei der Suche nach einem neuen Firmensitz auf das leerstehende ehemalige Hanning-Gebäude in Hehlen. Das allerdings ist jetzt nicht mehr wiederzuerkennen. Komplett saniert präsentiert sich das rund 5.000 Quadratmeter große Gebäude modern, hell und freundlich. „Wir haben hier noch reichlich Platz für Erweiterungen", so Geschäftsführer Vertrieb, Dipl.-Ing. Udo Schaab - sind es doch über 50.000 Quadratmeter Grundstück, die PSL erworben hat. Ein 3.500 Quadratmeter großes Fertigwarenlager ist bereits entstanden. Ja, er blicke positiv in die Zukunft, wenn die derzeitige Wirtschaftskrise auch nicht an seiner Branche vorbei gehe. „Der Konsum geht zurück, und das macht sich für uns bei unseren Geschäften mit den USA und Russland schon bemerkbar", erklärt Schaab.

Know-how auch für die Kosmetikindustrie

PSL ist spezialisiert auf die Dekoration von Glas- und Kunststoffbehältnisse für die internationale Bier-, Wein-, Spirituosen- und Lebenssmittel-Industrie. Auch für die Kosmetikindustrie ist das Know-how von PSL einsetzbar. „Wir sind derzeit dabei, diesen Markt noch zu intensivieren", so der Geschäftsführer. Gemeinsam mit Dipl. Ing. Frank Reimann (Betrieb) und Dr. Wilfried Schirmer (Entwicklung und Qualitätsmanagement) führt Udo Schaab das Unternehmen.

Einen Eindruck davon, was PSL produziert, bietet der Präsentationsraum mit Hunderten von edel bearbeiteten Flaschen. Wie diese kleinen Kunstwerke mit fast unbegrenzter Farb-Effektauswahl entstehen, erläutert der Geschäftsführer in der riesigen Produktionshalle. Diese ist allerdings nur mit Kopfschutz und vorheriger Desinfektion der Hände zu betreten.

Strenge Vorschriften für hüttenreine Flaschen

„Strenge Hygiene- und Sicherheitsvorschriften müssen wir hier alle einhalten", so Schaab - deshalb habe auch die Öffentlichkeit keinen Zutritt. Mit der Mahnung „bitte nichts anfassen", beginnt der Rundgang. „Die Flaschen kommen hüttenrein zu uns, und so verlassen sie uns auch wieder", erläutert Schaab die strengen Hygienevorschriften. Ruhig geht es an den Maschinen zu, jeder Mitarbeiter und Anlagenfahrer kennt seine Aufgaben. „Wir haben den größten Teil unserer Mitarbeiter von Stadtoldendorf mitgenommen", erklärt Schaab, einige freie Arbeitsplätze wurden mit neuem Personal besetzt. Erstmals wir dauch Nachwuchs bei PSL ausgebildet

PSL-VersandAufgereiht durchlaufen die Flaschen die Anlagen, um auf verschiedene Arten veredelt zu werden. Je nach Kundenwunsch werden die Flaschen beschichtet, per Siebdruck beschriftet oder gesleevt (bedruckte Folien werden über Flaschen geschrumpft) oder mit einem „No Label Look" (Klarsichtfolie wird aufgeklebt) ver- sehen. „Es gibt noch einen Mitbewerber in Süddeutschland", erzählt Udo Schaab auf die Frage nach der Konkurrenz. Allerdings sei PSL mit der in Hehlen neu und selbstkonstruierten Beschichtungsanlage in der Glasveredelung in dieser Form einzigartig. Selbst konstruiert ist auch die Abluftaufbereitung mit absolut neuer Technologie. „Die hat nur noch Airbus", ist der Geschäftsführer stolz auf diese autotherme Anlage, in der Lösemittel aufgefangen, aufkonzentriert und in die Nachverbrennung gegeben werden. „Es geht keine Chemie in die Atmosphäre", versichert Schaab

40 bis 50 Millionen Flaschen jährlich

Haben die Flaschen den Veredelungsprozess durchlaufen, werden sie verpackt und „geschrumpft", das heißt, mit einer Folie verschweißt landen die Paletten dann im Fertigwarenlager und sind abholbereit. „Logistisch sind wir hier auch nicht besser zu erreichen als in Stadtoldendorf, so der Geschäftsführer, denn die Anbindung an die Autobahnen sei auch von Hehlen aus nicht optimal. Er selbst kennt die Strecke zum Flughafen Hannover schon bestens. „Ich hole unsere Kunden dort ab, das ist kundenfreundlich und schneller, als zu erklären, wie sie zu uns kommen", so seine Erfahrungen.

Udo Schaab erklärt, dass jährlich 40 bis 50 Millionen Flaschen den Betrieb verlassen. 50 Mitarbeiter arbeiten in drei Schichten - wenn nötig sieben Tage die Woche.

 

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