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Heller Leder hat so viele Mitarbeiter wie noch nie. Der Umsatz klettert in 2016 auf 50 Millionen Euro

 

Heller Leder blickt auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Der Umsatz stieg von 44 Millionen Euro im Vorjahr auf 50 Millionen Euro in 2016 und die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich von 220 Beschäftigten in 2015 auf 270 Mitarbeiter (darunter 14 Auszubildende) in 2016. Gemeinsam mit der eigenständigen Tochter Helcor Leder-Tec sind es sogar 330 Mitarbeiter.

 

"So viele Mitarbeiter und so gute Umsätze hatten wir noch nie", freut sich Thomas Strebost. Er ist zufrieden und zuversichtlich, den Ertrag im nächsten Jahr noch zu steigern. Der Umsatz von Helcor Leder-Tec bewege sich auf dem Niveau des Vorjahres.

 

Heller Leder produziert Leder für den weltweiten Möbelmarkt sowie für den Autohersteller Porsche. Sie tragen jeweils zur Hälfte des Jahresumsatzes bei. Die Helcor Leder-Tec GmbH ist die Innovationsschmiede der Unternehmensgruppe, zählt unter anderem die Volkswagen AG mit ihren Air-Modellen zu ihren Kunden.

 

Im Jahr 2016 hat Heller Leder rund 1 Million Euro in den Standort Hehlen investiert. Unter anderem habe man die Steuerungssysteme der Äscherei und der Gerberei grunderneuert, zudem neue Transportsysteme eingerichtet und eine neue Trocken-Klimatisierungsanlae für Leder in Betrieb genommen. Für die betriebseigene Kläranlage gibt es einen neuen Rechen incl. eines neuen Gebäudes.

 

Auch 2017 werde Heller Leder in ähnlicher Größenordnung investieren. So würden die zwei ältesten Maschinen im Betrieb, zwei Entfleischungsmaschinen, durch neue ersetzt. Eine neue Vakkumanlage für eine schonende Trocknung des Leders sowie der Kauf eines neuen Systems für Spritzmaschinen, um Farbe einzusparen, ein neuer Gabelstapler sowie die Digitalisierung der Auswertung seinen weitere geplante Investionen für 2017.

 

Heller Leder produziert jährlich 190.000 Fertigleder, hinzu kämen rund 70.000 Fertigleder, die man als Lohngerberei für Fremdfirmen herstelle. Verwendet würden ausschließlich Bullenhäute. 80 Prozent der Häute beziehe man aus Deutschland, 20 Prozent aus Zentraleuropa. 

Das erfolgreiche Jahr 2016 zahlt sich laut Thomas Strebost auch für die Mitarbeiter aus. "Wie im Vorjahr werden wir erneut Prämien ausschütten", kündigt der Geschäftsführer an. Die Mitarbeiter hätten hervorragend mitgezogen, vielfach in Dreifachschichten und auch Samstags gearbeitet. Sie seien hochgradig flexibel - und das solle nun auch deutlich belohnt werden.